Telematik- Lexikon

Erklärung von Fachbegriffen

Unser kleines GPS - Wikipedia zur Erklärung von Fachbegriffen.

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  • APP

Abkürzung von „Application“, umgangssprachlich ein Software-Programm für eine bestimmte Funktionalität. Der Begriff wird hauptsächlich hinsichtlich der Programme in Smartphones und Tablets benutzt.

  • Archivierung

Sämtliche Daten, die vom Bordrechner bzw. der jeweiligen Telematikeinheit an den Disponenten gesendet werden, sowie sämtliche andere Daten wie z.B. von der Fahrerkarte, werden im Zentralsystem archiviert. Sie dienen der Auswertung sowie der Kontrolle und Optimierung der Prozesse.

  • Bluetooth

Datenübertragung zwischen Geräten über eine Distanz von bis zu 100m per Funktechnik.

  • C2C

„Car-to-Car“ Kommunikation: Zukünftig geplanter automatischer Austausch von Informationen zwischen Bordrechnern verschiedener Fahrzeuge. Typische Anwendung: Warnung vor Stau, Unfall, schlechten Straßenverhältnissen, usw.

  • C2X

„Car-to-Infrastructure“ Kommunikation: Zukünftig geplanter automatischer Austausch von Informationen zwischen dem Bordrechner eines Fahrzeugs und der Verkehrsinfrastruktur. Typische Anwendung: Warnung vor Baustellen, Übertragung dynamischer Geschwindigkeitsbeschränkungen, usw.

  • CAN-Bus

Der CAN-Bus (Controller Area Network) eines Fahrzeugs ist eine Schnittstelle, die grundsätzlich dazu dient Informationen zwischen einzelnen Systemelementen (z.B. im LKW) zu übertragen.

  • Chipkarte

Wird auch Fahrerkarte genannt. Hiermit kann sich jeder einzelne Fahrer identifizieren. Auf dieser Karte werden auch die Lenk-, Arbeits-, Bereitschaft- und Ruhezeiten des Karteninhabers für maximal 28 Tage gespeichert. Somit ist eine optimale Übersicht und Kontrolle über die Fahrer möglich.

  • Datenkommunikation

Die Telematik ermöglicht die flexible Datenkommunikation zwischen einer mobilen Einheit wie dem Bordrechner, mit einem fest installierten Rechner. Somit kann ein problemloser Datenaustausch zwischen Fahrer und Disponent erfolgen.

  • E-Call

„Emergency Call“, ein System zum automatischen oder manuellen Absetzen eines Notrufes an eine Einsatzzentrale. Für neu zugelassene PKW und leichte Nutzfahrzeuge in der EU ab 2018 Pflicht, heute bereits von Fahrzeugherstellern im Rahmen der Angebote zur PKW-Telematik verfügbar.

  • EDGE

Enhanced Data Rates for GSM Evolution. Zwischenschritt (daher oft auch als „2,5G” bezeichnet) von GPRS zu UMTS. Basis war weiterhin GSM, es wurden jedoch Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 220 kBit/s erreicht.

  • Elektronisches Fahrtenbuch

Durch den Einsatz des elektronischen Fahrtenbuchs können nicht nur Zeit und Kosten eingespart, sondern auch wesentlich mehr Daten gespeichert werden. Zudem können die Daten differenzierter und übersichtlicher dargestellt werden.

  • ETA

Vom Navigationssystem im Fahrzeug berechnete Ankunftszeit am eingestellten Zielort.

  • FCD

Floating Car Data. Verfahren zur Bestimmung des Verkehrsflusses, bei dem aus der Geschwindigkeit mehrerer mobiler Teilnehmer auf einem Straßenabschnitt Rückschlüsse auf die Verkehrssituation gezogen werden. (z.B.: Viele Teilnehmer mit kleiner Geschwindigkeit in eine Richtung = „stockender Verkehr“)

  • Ferndiagnose

Bewertung/Beurteilung eines Problems/Zustands, die ohne unmittelbaren Kontakt mit dem Untersuchungsgegenstand gemacht werden kann. Es können beispielsweise Diagnosen zum Fahrzeugzustand gestellt werden, ohne dass das Fahrzeug physisch vor Ort ist.

  • Flottenbetrieb

Das Haupteinsatzgebiet der Telematik ist der Flottenbetrieb von Speditionen. Die Fahrzeuge können mithilfe eines Telematiksystems einfacher, effektiver und effizienter koordiniert und kontrolliert werden. Zudem werden die betrieblichen Geschäftsprozesse unterstützt.

  • FMS

Flotten Management Schnittstelle. Der so genannte FMS-Standard beschreibt eine Schnittstelle, die es ermöglicht, bestimmte auf dem CAN-Bus in Nutzfahrzeugen verfügbare Daten auszulesen und in Telematiksystemen weiter zu verarbeiten. Die FMS-Schnittstelle ermöglicht nur den „Lese-Zugriff“. Typische Daten, die über diese Schnittstelle ausgelesen werden können, sind Geschwindigkeit, Motordrehzahl und Tankfüllstand. Details zur FMS-Schnittstelle finden sich unter http://www.fms-standard.com

  • GPRS

General Packet Radio Service. Paketorientierte Datenübertragung (55 kBit/s) auf Basis des GSM-Netzes. Verwendung zum Internetzugriff für kleine Displays im Rahmen des WAP / „Wireless Application Protocol“ sowie Grundlage der Datenübertragung bei Telematiksystemen ab den frühen 2000er Jahren. Wird als 2. Generation des digitalen Mobilfunks bezeichnet („2G“).

  • GPS

Global Positioning System. Das Global Positioning System („GPS“) ist ein satellitenbasiertes Navigationssystem der USA, ursprünglich entwickelt für militärische Zwecke. Es dient der Positionsbestimmung von mobilen Empfangsgeräten, welche dann auf Basis digitaler Karten Navigationskommandos (Richtung und Entfernung zu einem Ziel) geben können. Durch die weltweite zivile Nutzung ist „GPS“ mittlerweile ein Synonym für Navigationsgeräte im Allgemeinen.

  • GSM

Global System for Mobile Communications. GSM ist ein weltweiter, digitaler Mobilfunk-Standard, hauptsächlich genutzt für Telefonie und SMS-Übertragung. In Deutschland seit Anfang der 1990er-Jahre als so genanntes „D-Netz“ angeboten und ist damit die 1. Generation des digitalen Mobilfunks („1G“). In Deutschland sind GSM die Frequenzbereiche von 890 bis 915 MHz und von 935 bis 960 MHz (GSM 900) sowie von 1.710 bis 1.785 und von 1.805 bis 1.880 MHz (GSM 1800) zugeordnet.

  • Humantelematik

Dient der Ferntherapie und Überbrückung räumlicher Distanzen zwischen Arzt und Patient im Notfall oder in dünn besiedelten Gebieten.

Live Traffic

Synonym für die Übertragung von Verkehrsinformationen, speziell Staumeldungen und Straßensperrungen, zum Fahrzeugendgerät, welches diese Informationen bei der Berechnung von Zielführungskommandos und Ankunftszeiten nutzt.

  • Logistik

Die Logistik befasst sich mit Planung, Steuerung, Bereitstellung und Verbesserung von Prozessen der Güter-, Informations-, Energie-, Geld- und Personenströme entlang der Wertschöpfungskette sowie der Lieferkette. Ein Telematiksystem kann diesen Vorgang durch gezielte Informationen unterstützen.

  • LTE

Long Term Evolution. Mit der 4. Digitalen Mobilfunkgeneration („4G“), die in Deutschland seit 2011 verfügbar ist, wurde erstmals die Umwandlung der Sprache in Datenpakete und der Versand über das IP-Netz möglich, sofern die Mobilgeräte der beiden Teilnehmer „Voice-over-LTE“ unterstützen. Es werden Datenraten von bis zu 150 MBit/s im Download erreicht. Die Frequenzen liegen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz.

  • Medizintelematik

Medizintelematik der Einsatz von Telematiksystemen in der Medizintechnik oder in klinischen Prozessen. Vor allem zwei Bereiche spielen dabei eine Rolle.

 

  1. Zum einen die Telemetrie, um Patientendaten von einem entfernten Ort aus zu erfassen (z.B. EKG-Daten mit einem mobilen Gerät, das per Mobilfunk mit dem Arzt oder Krankenhaus verbunden ist, oder das Auslesen von physiologischen Daten aus einem Patientenmonitor in der Intensivmedizin).

  2. Zum anderen die Telemedizin, die von Fachärzten genutzt wird, um aus der Ferne zu helfen (z.B. mit einer Ferndiagnose oder einer Ferntherapie).

  • MMI

„Man-Machine-Interface“, oftmals auch Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) oder Human Machine Interface (HMI) genannt, beschreibt die Schnittstelle zwischen Nutzer und Maschine. Sie bestimmt die Art und Weise wie Mensch und Maschine unmittelbar miteinander kommunizieren, wie der Mensch seine Anweisungen an die Maschine übermittelt und in welcher Form diese die Anweisungen ausführt und Ergebnisse ausgibt. In modernen Telematik-Systemen wird das MMI mit (möglichst) intuitiv bedienbaren Touchscreens realisiert. Erste Telematiksysteme ermöglichen auch schon die Eingabe von Sprachkommandos.

  • Navigation

Unter Navigation (lat. navigare – segeln, fahren) versteht man eine Zielführungsfunktion. Heute bietet sie Schnittstellen im Telematiksystem, um z.B. eine Adresse, die das Fahrzeug gemäß übertragenem Transportauftrag anzufahren hat, direkt zur Berechnung der Route zu benutzen, ohne dass der Fahrer die Zieladresse nochmals manuell eingeben müsste.

  • Navigationssystem

Navigationssysteme dienen der Zielführung für den Fahrer und beruhen auf GPS-Positionsbestimmung. Durch Einblendung der Route auf einer digitalen Karte sowie durch Anweisungssymbole (z.B. Pfeil nach rechts) auf dem Display des Navigationssystems und/oder durch Sprachausgabe (z.B. „In 100 Metern rechts abbiegen in die Königstraße“) wird der Fahrer zu seinem Ziel geführt.

  • OBD

„On-Board-Diagnose“, ein Fahrzeugdiagnosesystem, das primär die abgasbeeinflussenden Systeme überwacht. Ein solches Überwachungssystem ist bei PKW mit Benzinmotor seit 2001 und bei PKW mit Dieselmotoren seit 2004 Pflicht. In der Telematikbranche greifen freie Telematik-Anbieter oft Fahrdaten über die OBD-Schnittstelle ab und schicken diese (z.B. über ein gekoppeltes Smartphone) weiter an die Zentrale.

  • Onboard Unit

Rechner in den mobilen Einheiten, auch Bordrechner oder Endgerät genannt

  • Ortung

Technische Verfahren zur Standortbestimmung eines Objekts werden als Ortung bezeichnet. Telematiksysteme nutzen diese Möglichkeit auch um z.B. jederzeit abfragen zu können, wo sich die Flottenteilnehmer befinden.

  • POI

„Point of Interest“, kann je nach Anwendung eine bestimmte Kategorie von geographischen Orten sein, z.B. Tankstellen, Kundenstandorte oder Werkstätten. Ein POI wird sowohl zur Darstellung in einer digitalen Karte sowie als Zielangabe im Navigationssystem verwendet.

  • Smartphone-Integration

Dienste/Anwendungen des privaten Smartphones können im Fahrzeug nutzbar gemacht werden. Hierbei wird die Oberfläche des Smartphones auf das Display des Fahrzeugs projiziert. Anstatt der Nutzung des Touchscreen am Smartphone können die Anwendungen nun über die Tasten des Autos bedient bzw. gesteuert werden.

  • SMS

Short Message Service. Der SMS-Dienst zur Übertragung von Textnachrichten (bis zu 160 Zeichen) ist ein Nebenprodukt des GSM-Mobilfunks und entwickelte sich aufgrund der Beliebtheit bei den Mobilfunknutzern zu einem großen Ertragsbringer der GSM-Netzbetreiber. In den 1990er-Jahren bauten Telematiksysteme auf diesem Dienst auf. Längere Nachrichten zwischen Fahrzeugendgerät und Zentrale mussten durch Verkettung mehrerer SMS übertragen werden.

  • TMC

Traffic Massage Channel, Übertragung von Verkehrsbeeinträchtigungen in digitaler Form über UKW-Signale

  • UMTS

Universal Mobile Telecommunication System. Als 3. digitale Mobilfunkgeneration („3G“) nutzt UMTS die Frequenzen von 1.920 bis 1.980 MHz sowie von 2.110 bis 2.170 MHz und erreicht damit Übertragungsraten bis zu 380 kBit/s, bzw. durch die „High Speed Packet Access“ Erweiterung bis zu 7 MBit/s, was die Übertragung datenintensiver Inhalte, z.B. Videos, ermöglicht.

  • USB

Universal Serial Bus, Bussystem zur Verbindung zweier Geräte

  • VPN

„Virtual Private Network“, bezeichnet ein geschlossenes virtuelles privates Kommunikationsnetz. Als Transportmedium wird dabei ein bestehendes öffentliches Netz verwendet, jedoch kundenspezifisches und abgesichertes Teilnetz gebildet. Die Datenübermittlung kann so gesichert im virtuellen privaten Netz stattfinden.

  • WLAN

Wireless Local Area Network, bezeichnet ein lokales Funknetz im Bereich bis zu 300m

  • WPAN

Wireless Personal Area Network, Kurzstrecken Funktechnik für Entfernungen von 0,2m-50m

Quelle: Wikipedia

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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